Nach dem starken Auswärtsauftritt beim Tabellenführer, welches mit einem Unentschieden endete, wollte man beim FCM die Hinrunde mit einem Heimsieg ausklingen lassen. FCM-Trainer Stefan Lau musste sich aber schon einiges einfallen lassen um die Ausfälle in den eigenen Reihen zu kompensieren. Edin Bahtic holte sich im Spiel gegen Pampow die fünfte gelbe Karte und durfte nur zusehen. Unter der Woche meldete sich auch noch Kapitän Tino Witkowski mit Grippe ab und Bützow kam mit breiter Brust nach Schwerin.

Die englische Woche war kein Selbstläufer für den FCM, schon gar nicht nach dem historischen 14:0 Heimsieg gegen den TSV Stralsund vor einer Woche. So stand am vergangenen Mittwoch, dem Reformationstag, das Auswärtsspiel beim FSV Malchin (6:0 Sieg für den FCM) und nur zwei Tage später schon das Heimspiel gegen die SG Aufbau Boizenburg auf dem Programm. Ein hartes Stück Arbeit für die Landeshauptstädter.

Seit gefühlter Ewigkeit, war es endlich wieder soweit und ein Freitagabend-Flutlichtspiel im Sportpark Lankow stand auf dem Programm. Der FC Mecklenburg Schwerin empfang den Landesligaaufsteiger FSV Kühlungsborn im heimischen Stadion. Kühlungsborn, eine Mannschaft mit Oberligaerfahrenen Spielern im Team sollte dabei keineswegs unterschätzt werden und so griff FCM-Trainer Stefan Lau in die Aufstellungstrickkiste um zumindest für eine kleine Überraschung zu sorgen.

Es war alles angerichtet, für das erste Fußballfest der neuen Saison im heimischen Sportpark Lankow. Der Rasen im saftigen Grün, die Tribünenplätze vom Staub befreit und für das leibliche Wohl gesorgt. Zum ersten Heimspiel wurde der Rostocker FC empfangen und ein hart umkämpftes Spiel erwartet.

Zum letzten Oberligaspiel des FC Mecklenburg ging es weit ins Vorpommersche nahe der polnischen Grenze zum Torgelower FC Greif. Für die Landeshauptstädter ging es um nichts mehr, da sie bereits als Absteiger aus der Oberliga feststanden. Für Torgelow hingegen ging es noch um den Verbleib der Liga ohne auf den Relegationsplatz abzurutschen.

FC Mecklenburg Schwerin spielt nach feststehendem Abstieg gegen Liga-Krösus Rathenow ordentlich mit und verliert dennoch mit 1:2

Zwei Tage vor dem Landespokal-Finale ging es für den FC Mecklenburg zum Tabellendritten der Oberliga Nord SV Lichtenberg 47. Die Gastgeber hatten rund um den Spieltag zum Vereinsfest geladen und für eine schöne Kulisse gesorgt.

Die Vorzeichen des heutigen Spieles waren gemischt zu betrachten, da man am letzten Wochenende in der Liga mit 0:4 verlor, aber durch den Sieg im Pokalhalbfinale gegen den TSV Bützow wieder gezeigt hat, dass doch noch Leben in der Mannschaft ist. Mit dem Brandenburger SC Süd 05 hatte man eine, tabellarisch gesehen, gesicherte Mannschaft vor der Brust.

FC Mecklenburg Schwerin zieht dank eines 4:0-Sieges beim TSV Bützow ins Landespokalfinale ein und trifft dort auf Hansa Rostock

Es sollte das Befreiungsspiel für die Landeshauptstädter werden. Kapitän Christopher Kaminski sprach unter der Woche „vom letzten Strohhalm greifen“ doch am Ende tritt der FCM die Rückfahrt wieder mit leeren Händen an. Keeper Mark Ellenschläger knickte während des Aufwärmens mit dem Fuß um und konnte nicht mehr weitermachen, sodass Max Böttcher in die Startelf rückte.